Digitaldruck
Beim Digitaldruck wird das Druckbild direkt vom Computer auf die Druckmaschine übertragen. In den meisten Fällen handelt es sich um ein elektrofotografisches Druckverfahren, ähnlich einem Laserdrucker. Dabei wird die Farbe (Toner) von den geladenen Stellen der Drucktrommel angezogen, auf das Papier übertragen und durch Hitze fixiert. Im großformatigen Digitaldruck kommen elektrografische Verfahren oder Tintenstrahldrucker zur Anwendung.
Bei kleinen Druckauflagen ist der Digitaldruck kostengünstiger als der Offsetdruck. Mehrseitige Dokumente können unmittelbar und gleich in der richtigen Reihenfolge produziert werden.
Das Digitaldruckverfahren eignet sich beispielsweise für die Personalisierung von Drucksachen, wie speziell auf den Empfänger abgestimmte Werbesendungen (Direkt-Mailings).
Offsetdruck
Hervorgegangen aus dem Steindruck, ist der Offsetdruck ein indirektes Flachdruckverfahren, das auf den physikalischen und chemischen Eigenschaften unterschiedlicher Substanzen beruht.
Die Druckform ist mit einer speziellen Beschichtung versehen, die heutzutage mittels Lasertechnologie »belichtet« wird, sodass eine variable Oberflächenstruktur entsteht. Die druckenden Bereiche der Druckform nehmen Farbe auf, nicht druckende Bereiche stoßen Farbe ab. Über die Walzen des Farbwerkes wird die Druckfarbe zunächst auf die Druckform, dann auf Gummituchzylinder und schließlich auf das zu bedruckende Material übertragen.
Im Offsetdruck wird meist mit 4 Farben (CMYK) gedruckt. Für jede Farbe wird eine separate Druckplatte benötigt. Sonderfarben (HKS, Pantone) erfordern weitere Druckplatten.
